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Judo Prinzipien
Die Prinzipien, die bei der sportlichen Ausübung von Judo beachtet werden müssen, sollten mit dem Handeln und Denken im täglichen Leben übereinstimmen. Der spezifische Beitrag, den wir mit Hilfe des Judo zur Erziehung besonders eines jungen Menschen geben können, besteht darin, auf die Anwendung der praktischen Tätigkeit auf der Matte zu achten. In der Hoffnung, dass hier gelernte Verhaltensweisen zur zweiten Natur werden, so dass aus dem Sport Judo eine Art zu leben wird. Dem Schüler müssen die technischen und moralischen Prinzipien bewusst sein. Der Lehrer muss in der Lage sein, sie so anschaulich zu erklären und zu begründen, so dass ihre Allgemeingültigkeit über die Sportpraxis hinaus deutlich wird.
Professor Jiguro Kano, der Begründer des Judo stellte die gesamte Judo-Ausbildung unter zwei Prinzipien: JI-TA-KYO-EI – Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen. SEI-RYOKU-ZEN-YO – Bester Einsatz von Geist und Körper.
Die Prinzipien setzen folgendes voraus:
Höflichkeit dem Trainingspartner gegenüber. Einen eigenen sicheren Stand und bewahren des Gleichgewichts. Den Angriff gegen die schwächste Stelle der gegnerischen Verteidigung. Einem Abgriff nachgeben und so dem Hauptteil der Kraft die Wirkung zu nehmen. Sich die Kraft des Gegners zu Nutze machen. Die Reaktion des Partners zu nutzen. Kontrollierter Abschluss einer jeden Aktion. Letztlich Harmonie und Zusammenarbeit mit dem Gegner, der zum Partner wird.
- Klaus Wedelich -
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